Bundeskartellamt will zentralen Holzverkauf in Baden-Württemberg stoppen

Ab dem Jahr 2015 will das Bundekartellamt den zentralen holzverkauf in Baden-Württemberg verbieten. Das berichten die Stuttgarter Nachrichten. Landesforstpräsident Max Reger habe kurz vor Weihnachten sämtliche Landräte und Oberbürgermeister mit einem Brief vorgewarnt und auf die „weitreichende Bedeutung“ des Eingriffs hingewiesen. Dieser werfe auch „grundlegende Fragen zum Dienstleistungsangebot der Forstverwaltung“ auf. Weiter lesen…

http://www.ihb.de/fordaq/news/Bundeskartellamt_Holzvermarktung_Baden-W%C3%BCrttemberg_35323.html

Quelle: ihb.de

Thüringen fürchtet verstärkten Borkenkäfer-Befall

„Aufgrund der aktuellen Wetterlage sind alle Waldbesitzer aufgerufen, die Fichtenbestände besonders intensiv auf Borkenkäferbefall hin zu überprüfen. Das Auffinden und Bergen des infizierten Holzes ist jetzt unsere dringendste Aufgabe“, ruft Thüringens Forstminister Jürgen Reinholz auf. Reichlich Niederschlag im vergangenen Sommer und der nasskalte Frühling in diesem Jahr schafften den thüringischen „Thüringen fürchtet verstärkten Borkenkäfer-Befall“ weiterlesen

Biomasse – Weitere Großkraftwerke in Polen

Dalkia Polen, Tochterunternehmen der französischen Energieversorger Veolia und EDF, erweitert die Beifeuerung von Holz in den Kraftwerken Lodz und Posen. Der Anteil an Holz steigt damit in beiden Kraftwerken auf 18%. Die Inbetriebnahme ist für Ende 20111 geplant. Der Holzbedarf liegt dann bei 700.000 to/Jahr. 80% soll Waldrestholz sein. Zur Versorgung sollen auch 2000 ha Energieholzplantagen beitragen.
(Dalkia/IHB)

Bundesamt kritisiert Kurzumtrieb auf Windwurfflächen

Zum Tag des Waldes hat das Bundesamt für Naturschutz BfN ein Positionspapier vorgestellt, in dem die Anlage von Kurzumtriebsplantagen (KUP) auf Waldflächen kritisiert wird. Nach Ansicht der Behörde verstärkt, die zunehmende Nachfrage nach Holz den Nutzungsdruck auf die Wälder und führt zur Anlage von immer mehr Kurzumtriebsplantagen.
„Bundesamt kritisiert Kurzumtrieb auf Windwurfflächen“ weiterlesen

1,7 Mio. fm Sturmholz in Rheinland-Pfalz

Der Orkan Xynthia hat nach bisheriger Kenntnis rund 1,7 Millionen Festmeter Holz in Rheinland-Pfalz zu Boden gebracht. Die Schäden konzentrieren sich – nach einem ersten Überblick – vor allem auf den Nordteil des Landes – insbesondere Eifel und Hunsrück, aber auch Westerwald und die Umgebung von Trier sind betroffen. Die Pfalz blieb weitgehend verschont. Rund 90 Prozent des geworfenen Holzes entfallen auf die Baumart Fichte – die Menge entspricht etwa dem geplanten Holzeinschlag des Jahres (rund 1,5 Millionen Festmeter). Der reguläre Einschlag von Fichtenholz im Staatswald unterbleibt bis auf weiteres zugunsten der Aufarbeitung des Sturmholzes. Zum Vergleich: Durch die Orkane „Vivian und Wiebke“(1990) wurden in Rheinland-Pfalz etwa 12 Millionen Festmeter, durch „Kyrill“ (2007) ca. 2 Millionen Festmeter und durch das Sturmtief „Emma“ (2008) etwa 0,65 Millionen Festmeter Holz geworfen.
(IHB)

2009 weniger Holzeinschlag als vor Orkan Kyrill

Im vergangenen Wirtschaftsjahr 2009 wurden über eine Millionen Festmeter Holz im Staatswald Thüringens eingeschlagen. Damit wurde deutlich weniger Holz als in den Jahren vor dem Orkan Kyrill (2005/06 rund 1,4 Millionen Festmeter) geerntet. Im Kyrilljahr selbst fielen dem Sturm und Borkenkäfer rund 2,7 Millionen Festmeter zum Opfer. Um den Staatswald Thüringens auch in den kommenden Jahren zu schonen, ist für das laufende Jahr nur ein Einschlag von knapp 1,1 Millionen Festmeter Holz geplant. „Vorrangige Aufgaben sind die Wiederbewaldung der Kahlflächen „2009 weniger Holzeinschlag als vor Orkan Kyrill“ weiterlesen

Xynthia – Sturmholz Baden-Württemberg

Die Sturmholzmengen in Baden-Württemberg liegen nach einer ersten Schätzung unter 100.000 fm. Schadensschwerpunkte sind der Nordschwarzwald und die Region Stuttgart. Wie in anderen Bundesländern verweist man im Landwirtschaftsministerium jedoch darauf, dass es für eine endgültige Bilanz noch zu früh sei.
(MLR)